Jurisprudence

Lo sciopero politico non è illegale

ITALIA: DIRITTO DI SCIOPERO

Corte die Cassazione civile, 21.08.2004, n. 16515

Lo sciopero politico è legittimo e lecito sia sul piano penale che su quello civile. Una sentenza della Cassazione civile italiana che può essere applicata anche allo sciopero per la causa delle donne.


Considérations sur le Droit de grève

SUISSE: LIBERTÉ SYNDICALE

Par Isabelle FELLRATH

Il Tempo di silenzio è passato*

SVIZZERA: DIRITTO DI SCIOPERO E CAUSA DELLE DONNE

2019

Uscire dalla legalità per entrare nel diritto[1]

Kein verfassungsmässiges Recht auf einen Frauenstreik

SCHWEIZ: KÜNDIGUNG WEGEN FEMINISTISCHEM ENGAGEMENT

Bezirksgericht Bülach, 22. Dezember 1994 (JAR-1995-169)

Einer Kioskangestellten war im Januar 1992 missbräuchlich u.a. aufgrund ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt worden. Das Bezirksgericht Bülach stellte jedoch fest, dass eine Kündigung alleine aufgrund der Teilnahme am Frauenstreiktag zulässig gewesen wäre.

Warum eine «10 vor 10»-Moderatorin einen Frauenstreikbutton tragen darf.

SCHWEIZ: MEINUNGSÄUSSERUNGSFREIHEIT VON JOURNALIST*INNEN

Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, 4. Oktober 1991 (JAAC AAC 57.46)
Im Rahmen der dem Veranstalter eingeräumten Programmautonomie steht auch seinen Mitarbeiter*innen – unter strengeren Voraussetzungen als Dritten – das Recht auf freie Meinungsäusserung zu. Eine Moderatorin darf sich mit einem Hinweis auf den kommenden Frauenstreiktag verabschieden.

Zita Küng zu Legalität und Legitimität von Frauenstreiks

SCHWEIZ: RECHT UND FEMINISTISCHER AKTIVISMUS

21. Mai 2019

Das FRI organisierte zusammen mit den Demokratischen Jurist*innen Schweiz (DJS) eine Veranstaltung zum Frauenstreik. Zita Küng, erfahrene Juristin, Feministin und Aktivistin, streikte 1991 und tut es auch 2019. Sie erläuterte uns die rechtlichen Rahmenbedingungen von Frauenstreiks in der Schweiz und diskutierte mit uns über Interaktion von politischem Aktivismus und Recht und konkret über das Potential der Legitimation politischer Streiks nicht (nur) durch Recht sondern durch politische Bewegungen.


Keine missbräuchliche Kündigung infolge Streiks

SCHWEIZ: STREIKRECHT

BGer, Urteil vom 17.Dezember 2018, 4A_64/2018

Die Beschwerde von 20 Mitarbeitenden gegen das Spital (=Stiftung X) wegen missbräuchlicher Kündigung infolge Streiks wird abgewiesen


Kantonales Streikverbot für Pflegepersonal aufgehoben

SCHWEIZ: STREIKRECHT

Das Bundesgericht entscheidet, dass ein allgemeines gesetzliches Streikverbot für das Pflegepersonal, wie es Art. 68 Absatz 7 des Gesetzes über das Staatspersonal (StPG FR) des Kanton Freiburg im Jahre 2017 neu vorgesehen hatte, unverhältnismässig ist.


Obligation d’inviter des spécialistes en matière de genre dans une émission radio

ARGENTINIA: DROIT PÉNAL ET DISCRIMINATION DE GENRE

Juge n°31 du Fuero penal, Contravencional y de Faltas de Buenos Aires, accord homologué en décembre 2018

Des poursuites pénales dirigées contre un animateur radio pour discrimination et violence de genre ont été suspendues moyennant des mesures destinées à renforcer la tolérance du public de l’animateur radio.


Die Erwähnung längerer Absenzen wegen Mutterschaft und Krankheit im Arbeitszeugnis sind zulässig

SCHWEIZ: ARBEITSRECHT

Bundesgericht, 17. September 2018, 8C_134/2018

Keine Rachekündigung, wenn kein Zusammenhang mit einem hängigen Diskriminierungsverfahren vorliegt. Bei einer Frau* im gebärfähigen Alter, ob sie nun Mutter ist oder nicht, ist stets mit der Möglichkeit einer (weiteren) Mutterschaft und entsprechenden Ausfällen zu rechnen


Refus du partage de la prévoyance professionnelle pour justes motif – violation de l’obligation d‘entretien

SUISSE: DROIT DU DIVORCE

Tribunal fédéral, 6 novembre 2018, 5A_443/2018

La violation grave de l’obligation de contribuer à l’entretien de la famille peut être un juste motifs pour refuser le partage de la prévoyance professionnelle.


Keine Witwenrente für Witwer und Verpartnerte

SCHWEIZ: SOZIALVERSICHERUNGSRECHT

Bundesgericht, 15. Januar 2018, 9C_871/2017
Bundesgericht, 4. April 2018, 9C_119/2018

Es ist seit langem anerkannt, dass Art. 23 und 24 AHVG gegen das Prinzip der Gleichstellung von Mann und Frau verstossen. Es liegt aber nicht am Richter, die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen.


Schulstufenmodell bei alternierender Obhut

SCHWEIZ: FAMILIENRECHT - KINDESUNTERHALT

Bundesgericht, 25.September 2018 (5A_968/2017)

Das neue «Schulstufenmodell», das die Aufstockung des Beschäftigungsgrads des kinderbetreuenden Elternteils auf 100 % erst ab dem 16. Altersjahr des jüngsten Kindes verlangt, gilt unter Umständen auch bei alternierender Obhut.