Interdisziplinäre Diskriminierungsforschung in der Schweiz: Wozu und wie?

Interdisziplinäre Tagung

3. November 2017
Bern
Das im Herbst 2016 gegründete Schweizer Netzwerk für Diskriminierungsforschung (SNDF) organisiert in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialrecht der ZHAW, dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern, dem Schweizerischen Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR), dem FRI - Schweizerisches Institut für Feministische Rechtswissenschaft und Gender Law und der Section de philosophie der Universität Lausanne eine Tagung zu den Herausforderungen interdisziplinärer Diskriminierungsforschung in der Schweiz. Diese wird am 3. November 2017 an der Universität Bern stattfinden.

Programm
Kontakt/contact: rosl(at)zhaw.ch
Anmeldung hier / inscription ici
Gebühr/Frais - 75 fr. (50 fr. StudentInnen / étudiant-e-s

Ausgehend von abgeschlossenen, laufenden und geplanten Forschungsprojekten möchten wir in dieser Tagung ausloten, wo fruchtbare Möglichkeiten zu interdisziplinärer Diskriminierungsforschung bestehen, welche Herausforderungen damit verbunden sind, und welche theoretischen und methodologischen Ansätze weiterführend sein könnten. Insbesondere interessiert, mit welchen interdisziplinären Ansätzen in bestehenden Forschungen zum Phänomen der Diskriminierung gearbeitet wird und wo zukünftige Forschu€ng verstärkt von interdisziplinären Zugängen und Kollaborationen profitieren könnte.

Interdisziplinarität: Wir suchen Beiträge, die Aspekte interdisziplinärer Diskriminierungsforschung thematisieren und verschiedene Disziplinen berühren: z.B. Biowissenschaften, Medizin, Geschichtswissenschaften, Erziehungswissenschaften, Philosophie, Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Gender Studies, Medienwissenschaften, Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften.

Verschiedene Dimensionen von Diskriminierung und Anti-Diskriminierung: Wir möchten im Gesamtprogramm verschiedene Dimensionen von Diskriminierung und Anti-Diskriminierung berücksichtigen, so zum Beispiel Rassismus, Sexismus, Religion, Heteronormativität, Adultismus, Ageismus, Ableismus, Intersektionalität und multiple Diskriminierungen, sowie Antirassismus, Geschlechtergleichstellung, LGBTIQ-Rechte, Behindertengleichstellung, Kinderrechte, Emanzipation, Inklusion, Diversity Mainstreaming u.a.

Format: Die Tagung besteht nebst einem Keynote-Vortrag aus i) zwei Panels mit je drei Beiträgen (Vormittag und Nachmittag). Während des ganzen Tages werden zudem ii) Poster präsentiert, die im Rahmen einer ausgedehnten Mittagspause diskutiert werden können.