Archiv Editoriale

Newsletter 2019#2

Am 14. Juni werden die Frauen* landesweit streiken. Sie fordern tatsächliche Gleichstellung in allen Lebensbereichen und das nicht zum ersten Mal. So wie die Forderungen nicht auf die Lohnarbeit beschränkt sind, bestreiken die Frauen* nicht nur die bezahlte Arbeit, sondern auch die Haus- und Care-Arbeit, die Schule, die Wissenschaft, die Politik. Dies mit dem Hauptziel, Frauen* und ihre Leistungen sowohl individuell als auch kollektiv im öffentlichen und privaten Raum sichtbar zu machen.

Newsletter 2019#1 - Editorial

«Für uns ist Recht ein Mittel von vielen, um Herrschaftsverhältnisse anzugehen». Melanie Aebli, Anwältin in Bern, formulierte Dreh- und Angelpunkt unserer Konferenz «Recht in Bewegung – Gender Law 2019». Einer feministischen Utopie verpflichtet, arbeiteten wir drei Tage lang zusammen daran, Recht zu analysieren, Widersprüche aufzudecken und interdisziplinäre Bezüge herzustellen. Gekommen sind Anwält*innen, Student*innen, Jurist*innen, Geisteswissenschaftler*innen und Aktivist*innen. Es war Freude und Herausforderung zugleich, sich mit so vielen unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.

Archiv - FRI Newsletter 2018#4 - Editorial

Liebe Leser*innen
Die Öffnung der «Ehe für alle» bedeutet längst nicht, dass alle die Ehe befürworten müssen. In einem liberalen Staat sollten aber alle handlungsfähigen Personen selbst entscheiden können, ob sie eine Ehe eingehen wollen oder nicht. Im Sommer 2018 hat sich die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats relativ knapp dafür ausgesprochen, die Gesetzesrevision für die Öffnung des Rechtsinstituts Ehe nicht in einer einmaligen Revision, sondern in zwei (oder mehr) Etappen anzugehen (Medienmitteilung vom 6. Juli 2018).

Archiv - FRI Newsletter 2018#3 - Editorial

Liebe Leser*innen
«Für uns ist Recht ein Mittel von vielen, um Herrschaftsverhältnisse anzugehen». Melanie Aebli, Anwältin in Bern, formulierte Dreh- und Angelpunkt unserer Konferenz «Recht in Bewegung – Gender Law 2019». Einer feministischen Utopie verpflichtet, arbeiteten wir drei Tage lang zusammen daran, Recht zu analysieren, Widersprüche aufzudecken und interdisziplinäre Bezüge herzustellen. Gekommen sind Anwält*innen, Student*innen, Jurist*innen, Geisteswissenschaftler*innen und Aktivist*innen. Es war Freude und Herausforderung zugleich, sich mit so vielen unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.